Der Fujisan (jap. 富士山 | ふじさん), im Westen auch Fujiyama genannt, setzt sich aus den Kanji für reich (jap. 富 | ふ), Krieger bzw. Gelehrter (jap. 士 | じ) und Berg (jap. 山 | さん oder やま) zusammen.
Der Fujisan ist ein Vulkan und mit einer Höhe von 3776 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg Japans.
Er liegt auf der japanischen Hauptinsel Honshu (jap. 本州 | ほんしゅう) an der Grenze zwischen den Präfekturen Yamanashi (jap. 山梨県 | やまなしけん) und Shizuoka (jap. 静岡県 | しずおかけん).
Zuletzt ist der Vulkan Ende 1707 ausgebrochen.
Der Fuji gilt im Shinto schon seit Jahrhunderten als heiliger Berg.
Da der Fuji oft von Wolken verdeckt ist, braucht man etwas Glück, um ihn ganz zu sehen. Die besten Chancen hat man im Winter und früh am Morgen. Bei klarem Wetter hat man vom Gipfel einen fantastischen Blick.
Um den Fuji herum gibt es zahlreiche Aussichtsplattformen, von denen man den Berg sehen kann.
Wegen seiner sehr symmetrischen Form gilt der Fuji als einer der schönsten Berge der Welt und ist ein häufiges Thema in der japanischen Kunst, Literatur und Dichtung. Er gehört seit Juni 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Bestiegen werden darf der Fuji nur in der offiziellen Saison von Anfang Juli bis 10. September. Seit 2025 kostet der Aufstieg auf allen vier Routen 4.000 Yen pro Person, die man vorab online bezahlt. Auf der beliebten Yoshida-Route ist die Zahl der Wanderer pro Tag begrenzt, und zwischen 14 und 3 Uhr darf nur aufsteigen, wer eine Hütte reserviert hat.