Die japanische Währung heißt Yen (jap. 円 | えん) und ist seit 1871 die Währung Japans. Das Währungszeichen ist „¥“, die Bank von Japan (jap. 日本銀行 | にっぽんぎんこう), kurz Nichigin (jap. 日銀 | にちぎん), gibt die Banknoten heraus.
Die Münzen
Im Umlauf sind Münzen zu 1, 5, 10, 50, 100 und 500 Yen. Die 5- und die 50-Yen-Münze haben ein Loch in der Mitte. Die 5-Yen-Münze (jap. 五円玉 | ごえんだま) gilt als Glücksbringer, weil „go-en“ auch „gute Verbindung“ bedeuten kann – deshalb wirft man sie gern in die Opferkästen der Schreine. Seit 2021 gibt es eine neue, besonders fälschungssichere 500-Yen-Münze aus drei Metallen; die älteren Varianten bleiben gültig.
Die Banknoten
Am 3. Juli 2024 hat die Bank von Japan neue Banknoten eingeführt. Die alten Scheine bleiben weiterhin gültig, deshalb sieht man im Alltag beide Serien.
| Schein | Neue Serie (seit 2024) | Vorherige Serie (seit 2004) |
|---|---|---|
| 1.000 ¥ | Kitasato Shibasaburō (jap. 北里柴三郎 | きたさとしばさぶろう), Bakteriologe | Noguchi Hideyo (jap. 野口英世 | のぐちひでよ), Bakteriologe |
| 5.000 ¥ | Tsuda Umeko (jap. 津田梅子 | つだうめこ), Pionierin der Frauenbildung | Higuchi Ichiyō (jap. 樋口一葉 | ひぐちいちよう), Schriftstellerin |
| 10.000 ¥ | Shibusawa Eiichi (jap. 渋沢栄一 | しぶさわえいいち), Unternehmer | Fukuzawa Yukichi (jap. 福沢諭吉 | ふくざわゆきち), Gelehrter |
Dazu gibt es den 2.000-Yen-Schein mit dem Shureimon (jap. 守礼門 | しゅれいもん), einem Tor der Burg Shuri in Naha auf Okinawa. Er ist weiterhin gültig, wird aber kaum noch benutzt und ist vor allem auf Okinawa zu finden.
Tipps für Reisende
- Bargeld ist in Japan noch immer verbreitet, vor allem in kleinen Restaurants, Tempeln und auf dem Land. Etwas Yen in bar sollte man immer dabeihaben.
- In Städten, Konbini, Kaufhäusern und Hotels kann man inzwischen fast überall mit Kreditkarte oder mit einer IC-Karte wie Suica bezahlen.
- Geld abheben kann man mit ausländischen Karten am einfachsten an den Automaten von 7-Eleven und der Japan Post.
- Münzen sammeln sich schnell an – ein kleines Münzportemonnaie ist praktisch.