Kolosseum in Rom

Die erste Station unserer AIDA-Reise war Rom (jap. ローマ).Die AIDA legte am Hafen von Civitavecchia an. Von dort fuhr ein kostenloser Transferbus bis vor das Hafengelände. Ein paar Meter weiter konnte man eine Tageskarte für Bus, U-Bahn und Zug kaufen (27 € pro Person).

Der Bahnhof war etwa 15 Minuten zu Fuß entfernt. Wir hatten Glück und kamen noch rechtzeitig zum Zug, sonst hätten wir eine Stunde warten müssen. Nach etwa 90 Minuten Zugfahrt kamen wir am Hauptbahnhof in Rom an. Nachdem wir uns informiert hatten, wann der letzte Zug zurückfährt, damit wir die AIDA nicht verpassen, liefen wir los in Richtung Kolosseum, das wir schnell fanden. Hineingegangen sind wir nicht, da bereits eine lange Schlange anstand und wir nur begrenzt Zeit hatten.Wir gingen dann an das gleich gegenüber liegende “Forum Romanum”. Wir mussten uns etwa 10 Minuten anstellen. Der Eintritt kostete pro Person 12 Euro.
Drinnen erstrecken sich alte Ruinen, Häuser und Säulen – der älteste Platz Roms macht seinem Namen alle Ehre.

Unser nächster Halt war das Pantheon das über 1.300 Jahre lang die größte Kuppel der Welt besaß und eines der am besten erhaltenen Bauwerke der Antike ist. Das Gebäude sieht von Außen etwas langweilig aus, man sollte daher aufpassen, dass man nicht daran vorbeiläuft, wenn man von einer Seitenstraße kommt. Von vorne und vor allem innen unter der großen Kuppel zu stehen, hat aber etwas.

Danach sind wir Richtung Spanische Treppe gelaufen … na ja, es war eben eine Treppe. An der Straße zur Spanischen Treppe befanden sich zig verschiedene Luxusgeschäfte.Von dort sind wir dann mit der U-Bahn zum Petersplatz gefahren. Dort stellten wir uns gleich in die Schlange für den Petersdom. Etwa 30 Minuten mussten wir hier stehen. Es ist eine Meisterleistung der Kirchenarchitektur, man sollte es einmal selbst gesehen haben.
Der Geheimtipp ist auf jeden Fall der Aufstieg auf die Kuppel des Petersdoms. Der Eintritt hier kostete zu Fuß für eine Person 5 Euro, mit Aufzug 7 Euro. Man sollte nur wissen, dass der Aufstieg immer enger und schräger wird. Wer nicht gut zu Fuß ist, sollte es sich überlegen, denn es geht nur in eine Richtung, nämlich nach oben – umdrehen ist nicht möglich! Man kommt ganz schön ins Schwitzen. Aber der Ausblick von oben über Rom ist auf jeden Fall die Mühe wert. Wer den Aufzug nimmt, sollte wissen, dass er nicht bis ganz nach oben fährt.

FAZIT: Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, die Romtour auf eigene Faust zu machen. Wir sind günstiger weggekommen als mit einem AIDA-Ausflug und konnten von fast allem etwas sehen. Wer mehr Informationen zu den Sehenswürdigkeiten möchte oder sich um nichts kümmern will, sollte eine Tour bei AIDA buchen.

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