Diesen Sommer ging es nach Fuerteventura (jap. フエルテベントゥラ島 | フエルテベントゥラとう) (Spanien) an die Playa de Esquinzo ins Hotel Ambar Beach.
Gebucht haben wir über 1-2-Fly: All-inclusive für 7 Tage, etwa 600 Euro pro Person. Das war wohl eher teuer, denn andere Gäste, mit denen wir uns unterhalten haben, hatten die gleiche Reise günstiger bekommen.
Der Flug ging mit TUIfly von Nürnberg nach Puerto del Rosario (etwa 4 Stunden), von dort noch eine Stunde mit dem Bus. Da ich schon öfter geflogen bin, fand ich das Flugzeug ganz schön schrottig. ^^ Aber wir sind gut angekommen. Es gab einen Spielfilm zum Anschauen und ein Mittagessen mit zwei Varianten zur Auswahl, Getränke wurden zweimal ausgegeben.
Ich fühlte mich wie auf einem Basar, die wollten einem alles verkaufen … total schlimm. ^^
Der Bus wartete bereits auf uns. Kaum eingestiegen, ging es los, eine kleine Inseltour, kann man sagen.
Auf Fuerteventura ist es eine Stunde früher als in Deutschland.
Im Hotel haben wir eingecheckt und waren gleich beim Abendessen.
Der erste Eindruck vom Hotel war ok. (erstes Foto unten, Blick vom Balkon)
Die Zimmer waren altmodisch eingerichtet. Bad mit Dusche, Badewanne, Toilette und Waschbecken. Dazu eine Terrasse mit Stühlen, Tisch und Wäscheleine sowie ein Schlafzimmer mit großem Bett, Kühlschrank und Fernseher.
Einen Ausblick von der Terrasse hatten wir nicht, das kommt wohl darauf an, wo das Zimmer liegt.
Wir sind dann auch gleich zum Strand gelaufen. Der Weg ist leider unbeleuchtet und in schlechtem Zustand. Vom Hotel zum Strand muss man etwa 10–15 Minuten rechnen, und da es ganz schön bergab geht, ist man runter schneller als wieder hoch.
Ein schöner Sandstrand. Man konnte nach links und nach rechts ewig laufen. (drittes Foto unten). Stellenweise lagen viele Steine.
Nach etwa 10 km Fußmarsch am Strand entlang kommt man zum Leuchtturm Faro de Jandía (Foto unten in der Mitte). Auf der anderen Straßenseite gibt es eine kleine Einkaufsmeile.
Es gab ein paar Ausflugsmöglichkeiten, die aber alle extra kosteten, und man musste eine ganze Strecke mit dem Bus fahren. Man kann sich auch ein Auto mieten. Passt aber auf eure Wertsachen auf: Einem älteren Pärchen wurde das ganze Papiergeld gestohlen. So schnell sind mehrere hundert Euro weg.
Wir waren auch im Oasis Park. Unser Hotel bot den Tierpark vergünstigt an, inklusive kostenlosem Kamelreiten.
Der Bus holte uns ab und fuhr uns nachmittags wieder heim.
Im Oasis Park gab es dann Probleme mit den Tickets: Da das Hotel keine Originaltickets mehr hatte, bekamen wir nur einen Zettel, auf dem alles stand. Als das geklärt war, gab es Ärger mit dem kostenlosen Kamelreiten. Nach langem Hin und Her telefonierten wir mit dem Hotel, und es hieß, wir hätten schon im Hotel sagen müssen, dass wir reiten wollen, dann hätten sie uns die Tickets dafür mitgegeben. Also, alle, die diesen Service nutzen wollen: Fragt nach den Tickets! Nur weil das Kamelreiten inklusive ist, heißt das nicht, dass man es auch automatisch bekommt, wenn man die Tickets im Hotel kauft! *aufreg* Das Kamelreiten hätte zusätzlich 10 Euro pro Person gekostet. Der Eintritt lag bei 24 Euro (23 Euro bei Kauf im Hotel).
Zurück zum Hotel: Es hatte zwei ganz ordentliche Pools, einen Speisesaal, ein sehr kleines Hallenbad, ein kleines Fitnessstudio, eine Sauna, einen kombinierten Volleyball- und Basketballplatz auf dem Dach, eine Squashhalle und eine Bar im Showsaal, in dem abends Shows aufgeführt wurden.
Die Shows waren zum Teil ganz okay, im Großen und Ganzen aber miserabel. Die Lautsprecher waren so schlecht, dass man kaum etwas verstand. Moderiert wurde auf Spanisch, Italienisch, Englisch und Deutsch, wobei auch das Englisch zu wünschen übrig ließ. Wenn 80 % der Gäste Deutsch sprechen, ist das schon sehr schlecht organisiert.
Nachmittags gab es kleine Sportangebote wie Wasserhandball, Bogenschießen, Volleyball oder Basketball, aber das Gelbe vom Ei war das nicht.
Am Strand gab es nicht einmal ein Beachvolleyballfeld, dafür konnte man gegen Aufpreis segeln lernen. Kostenlose Liegemöglichkeiten am Pool und am Meer waren auch vorhanden.
Offenes WLAN gab es nicht, für das Hotel-WLAN musste man sich erst registrieren. Für 6 Euro pro Stunde konnte man an einem bereitgestellten PC ins Internet.
Das Essen im Hotel war ok. Es gab immer Buffet, da findet jeder etwas Passendes. Richtig begeistert hat es mich aber nicht.
Sauber war das Hotel, allerdings gab es schon einige Punkte zu bemängeln. An warmen Sommerabenden kamen auch mal Kakerlaken heraus. Viele Katzen waren ebenfalls in der Nähe.
In Strandnähe bei den Felsen gab es sehr viele freche Atlashörnchen (eine Art Erdhörnchen). :o)
Das Wetter war nicht viel anders als bei uns zu Hause, mit Temperaturen um 25 Grad. Es war ganz schön windig und daher stellenweise zu kalt. Meer und Pool waren okay, wenn man erst mal drin war, war es angenehm.
FAZIT: Wer einen ruhigen Urlaub haben möchte, ist hier gut bedient. Für mich war es der erste und letzte Aufenthalt auf Fuerteventura, es ist mir einfach zu langweilig, man ist dort am Ende der Welt. Aber so ein ruhiger Urlaub tut auch mal gut. ^^
Japanisch für unterwegs
| Deutsch | Japanisch | Lesung |
|---|---|---|
| Strand | ビーチ | |
| Leuchtturm | 灯台 | とうだい |
| Wind | 風 | かぜ |
| Kamel | ラクダ | |
| Pool | プール |